Porzellanikon bereitet sich auf Ausstellung 2010 vor
Einen Überblick, was im Jubiläumsjahr geplant ist, konnte man sich im Artikel der Frankenpost vom 21.04.2009 verschaffen: Direktor Wilhelm Siemen hat Großes im Sinn. Die Ausstellung im kommenden Jahr im Porzellanikon in Selb und Hohenberg sei die Chance für eine Trendumkehr in der Region: weg vom negativen Image und hin zu einem Aufbruch in eine andere Wahrnehmung.
Direktor Wilhelm Siemen hat Großes im Sinn. Die Ausstellung im kommenden Jahr im Porzellanikon in Selb und Hohenberg sei die Chance für eine Trendumkehr in der Region: weg vom negativen Image und hin zu einem Aufbruch in eine andere Wahrnehmung. Siemen nennt als Beispiel dafür, dass Ausstellungen viel bewirken können, seine Heimatstadt Paderborn: Ihr verstaubtes Image änderte sich, als 1999 dort die große Schau über “Karl der Große und Papst Leo III.” zu sehen war. 300 000 Besucher kamen, waren begeistert – und fortan hatte die Stadt einen anderen Ruf. Eine ähnliche Wirkung erhofft sich Siemen, der mit dem Porzellanikon in Selb das erste Industriemuseum in Bayern aufgebaut hat, jetzt für das Fichtelgebirge und die weitere Region.
Die Ausstellung über 300 Jahre europäisches Porzellan, die ab April kommenden Jahres in Selb- Plößberg und Hohenberg an der Eger zu sehen sein wird, soll mindestens 100 000 Besucher hierher locken. “Ich lasse nicht gelten, dass man meint, beim Porzellan geht alles den Bach runter”, sagt der Museumsdirektor. “Porzellan ist unsere Tradition, mit der wir uns von anderen unterscheiden, es ist ein wichtiges Kulturgut, und darauf dürfen wir stolz sein.” Der Wunsiedler Landrat Dr. Karl Döhler (links), der Hofer Theater- Intendant Uwe Drechsel als Vertreter der Jury und Kuratorin Dr. Sabine Zehentmeier bei der Vorstellung der Broschüre im Porzellanikon.
Weitere Info’s zu den Ausstellungen 2010 finden Sie auch unter www.porzellan-blog.de








