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Porzellanstadt Selb – Porzellangeschichte Selb
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Porzellanikon bereitet sich auf Ausstellung 2010 vor

Januar 28, 2010 Von: admin Kategorie: Allgemein

Einen Überblick, was im Jubiläumsjahr geplant ist, konnte man sich im Artikel der Frankenpost vom 21.04.2009 verschaffen: Direktor Wilhelm Siemen hat Großes im Sinn. Die Ausstellung im kommenden Jahr im Porzellanikon in Selb und Hohenberg sei die Chance für eine Trendumkehr in der Region: weg vom negativen Image und hin zu einem Aufbruch in eine andere Wahrnehmung.

Direktor Wilhelm Siemen hat Großes im Sinn. Die Ausstellung im kommenden Jahr im Porzellanikon in Selb und Hohenberg sei die Chance für eine Trendumkehr in der Region: weg vom negativen Image und hin zu einem Aufbruch in eine andere Wahrnehmung. Siemen nennt als Beispiel dafür, dass Ausstellungen viel bewirken können, seine Heimatstadt Paderborn: Ihr verstaubtes Image änderte sich, als 1999 dort die große Schau über “Karl der Große und Papst Leo III.” zu sehen war. 300 000 Besucher kamen, waren begeistert – und fortan hatte die Stadt einen anderen Ruf. Eine ähnliche Wirkung erhofft sich Siemen, der mit dem Porzellanikon in Selb das erste Industriemuseum in Bayern aufgebaut hat, jetzt für das Fichtelgebirge und die weitere Region.

Die Ausstellung über 300 Jahre europäisches Porzellan, die ab April kommenden Jahres in Selb- Plößberg und Hohenberg an der Eger zu sehen sein wird, soll mindestens 100 000 Besucher hierher locken. “Ich lasse nicht gelten, dass man meint, beim Porzellan geht alles den Bach runter”, sagt der Museumsdirektor. “Porzellan ist unsere Tradition, mit der wir uns von anderen unterscheiden, es ist ein wichtiges Kulturgut, und darauf dürfen wir stolz sein.” Der Wunsiedler Landrat Dr. Karl Döhler (links), der Hofer Theater- Intendant Uwe Drechsel als Vertreter der Jury und Kuratorin Dr. Sabine Zehentmeier bei der Vorstellung der Broschüre im Porzellanikon.

Weitere Info’s zu den Ausstellungen 2010 finden Sie auch unter www.porzellan-blog.de

Porzellan 2010 – Ausstellungen in Selb

Januar 28, 2010 Von: admin Kategorie: Allgemein

2010 jährt es sich zum 300sten Mal, dass in Europa die Porzellanmanufaktur Meissen gegründet wurde. Zwei Jahre nach der ersten erfolgreichen Nach-Erfindung des Hartporzellans auf dem Alten Kontinent durch Johann Friedrich Böttger und Walther Ehrenfried von Tschirnhaus. Das Deutsche Porzellanmuseum in Hohenberg/Eger präsentiert im Jubiläumsjahr 2010 eine beispielhafte Ausstellung(en) über die Geschichte des Porzellans. Die Ausstellungen werden nach Themen kategorisiert und sind an beiden Standorten im Industriemuseum Selb Plössberg und Hohenberg/Eger zu sehen.

Die verschiedenen Themenkomplexe:

  • Porzellan 1710 – 2010 – ein Thema eint Europa
  • Der Ursprung – “Blanc de Chine” in Europa
  • Der Traum vom Porzellan – “WeiĂźes Gold” aus Europa
  • Johann Joachim Kaendler und Johann Gregor Höroldt – die BegrĂĽnder eines europäischen Porzellanstils
  • Europa im Aufbruch – Aufklärung und Klassizismus
  • Europa unter Napoleon I. – das Empire
  • Das Biedermeier – eine deutsche Angelegenheit
  • Der Stile viele – der Historismus
  • Von Japan inspiriert – das Art nouveau
  • Lebensfreude und Wirtschaftskrise – das Art DĂ©co
  • Form follows function? – Vom Bauhaus zum Design
  • Porzellan und Architektur – Bäder, Fliesen, Ornamente
  • Shaping the future – Gestaltung fĂĽr morgen
  • Von der Dekoration zum freien Werk – Porzellan wird Kunst
  • Lifestyle – die Lust schön zu leben

Lorenz Hutschenreuther Zierporzellan Karte 2

Februar 05, 2010 Von: admin Kategorie: Hutschenreuther

Lorenz Hutschenreuther Zierporzellan 1927

Lorenz Hutschenreuther Zierporzellan 1927

Lorenz Hutschenreuther Zierporzellan Karte 1

Februar 05, 2010 Von: admin Kategorie: Hutschenreuther

Lorenz Hutschenreuther Zierporzellan 1927

Lorenz Hutschenreuther Zierporzellan 1927

Rosenthal Datenbanken

Februar 02, 2010 Von: admin Kategorie: Allgemein

Rosenthal Datenbanken

Rosenthal Datenbanken

Bodenmarken in der Grösse 500×500 aus dem Bereich Porzellan und Keramik zum weiteren Aufbau der Datenbank gesucht – Info: webmaster@porzellan-selb.de

Aktuelle Porzellan Neuigkeiten und Informationen

Februar 02, 2010 Von: admin Kategorie: Allgemein

Weitere aktuelle New’s und Info’s zum Thema Porzellan finden Sie unter:

www.porzellan-blog.de

Porzellanmalerei Sack Selb-Plössberg

Januar 30, 2010 Von: admin Kategorie: Allgemein

Porzellanmalerei Sack Selb Plössberg

Porzellanmalerei Sack Selb Plössberg

1898 Gründung der Porzellanmalerei Sack & Voit in Selb-Plössberg; Gegründet 1898 – erloschen 1920. Die Porzellanmalerei Sack & Voit wurde durch Georg Sack in Selb-Plössberg, nahe der Porzellanfabrik Bahnhof Selb gegründet. Stiller Teilhaber war sein Schwiegervater R. Voit aus Selb. Es wurden überwiegend Gebrauchsgeschirre bemalt unteranderem für den Hotel- und Gastronomiebereich. Vorliegend ein Porzellangeschirr mit Logo des Hotel Löw in Asch.

Für die Rosenthal AG wurden Figuren staffiert und kleinere Aufträge angenommen. Es existierte ein Aussenlager in Köln und Berlin Kreuzberg. Im Zuge der Weltwirtschaftskrise ging das Unternehmen im Jahre 1920 in Konkurs. Georg Sack verstarb 1920 im Alter von 50 Jahren.

Reklamemarken Porzellan

Januar 30, 2010 Von: admin Kategorie: Allgemein

Reklamemarken gesucht mit Porzellanmotiven – Angebote bitte an webmaster@porzellan-selb.de
Reklamemarken sind vorwiegend in der Zeit um 1900 herausgegebene Werbezugaben, die im Format stark einer Briefmarke ähneln, in der Aufmachung und Zielsetzung jedoch eher den Sammelbildern oder Plakaten gleichen. Reklamemarken verfügen meist über eine Perforierung und eine Gummierung, es finden sich aber auch unperforierte und nicht gummierte Exemplare. “Ganze Firmen, wie die Berliner Reklamemarkenzentrale oder die Graphische Anstalt Zerreis & Co in Nürnberg waren auf die Herstellung dieser kleinen Werbeträger spezialisiert.“

Reklamemarken Porzellan

Reklamemarken Porzellan

Porzellanflohmarkt Selb 7.August 2010

Januar 30, 2010 Von: admin Kategorie: Allgemein

Fest der Porzelliner am 7. August 2010 in Selb

Am Samstag, 7. August, ist es so weit, dann wird in der Stadt Selb wieder das Fest der Porzelliner gefeiert, wo von 8 bis 16 Uhr der riesige Porzellanflohmarkt stattfindet.

Porzellanflohmarkt 2003 in Selb

Porzellanflohmarkt 2003 in Selb

Er ist die Attraktion beim Fest der Porzelliner in Selb. Mit über 300 Anbietern ist er der längste und auch der größte Flohmarkt dieser Art in ganz Europa. Jedes Jahr lockt er stets Tausende von Sammlern und Liebhabern des ”Weißen Goldes” an. Längst hat es sich herumgesprochen, dass man beim Porzellanflohmarkt in Selb tatsächlich noch Schnäppchen machen kann.

Die Veranstalter, die Stadt Selb und das Forum Selb erleben, legen Wert darauf, dass keine Neuwaren angeboten werden, sondern nur historisches Porzellan. Und daran werden sich die Anbieter aus Selb und der Region, aber auch aus ganz Deutschland, halten. Auch auf Seiten der Anbieter weiß man inzwischen, welches die Objekte der Begierde der Sammler und Liebhaber feinsten Porzellans sind. Und weil es kaum eine Familie in Selb gibt, die nicht in irgendeiner Weise mit der Porzellanindustrie verbunden ist, finden sich in Kammern, Kellern und auf Dachböden zahlreiche Sammlungen, zum Teil mit außergewöhnlichen Stücken. Zum Flohmarkt beim ”Fest der Porzelliner” wird sich von dem einen oder anderen Stück getrennt.

Darüber hinaus werden an zahlreichen Ständen Informationen zum Thema Porzellan geboten . Und wer Lust hat, der kann sich sogar selbst einmal am Bemalen von Porzellanfiguren versuchen, vielleicht nachdem er sich vorher von einem Porzellanmaler hat inspirieren lassen. Ein besonderes Erlebnis ist die Ausstellung „Weißes Gold – Porzellan erleben“ im Rosenthal-Theater der Stadt. Dort zeigen die regionalen Porzellanfirmen und – Manufakturen – festlich dekoriert – ihre neuesten Produkte.

Selbstverständlich haben auch das Porzellanikon in Selb-Plößberg und im benachbarten Hohenberg a.d. Eger an diesem Wochenende geöffnet. Eröffnet wird das “Porzellinerfest” vom Oberbürgermeister um 10.30 Uhr. Doch bereits ab 8 Uhr kann man sich in der Selber Innenstadt, die an diesem Tag einem großen Biergarten gleicht, mit der ganzen Familie vergnügen. Verschiedene Bands, ein buntes Rahmenprogramm, Essen und Trinken, typisch oberfränkisch, aber auch international, das Angebot ist vielfältig .. Ein Besuch in der Porzellanstadt Selb lohnt sich auf jeden Fall.

Info- und Prospektmaterial erhalten Sie bei:

Stadt Selb (Rathaus) – Tourist-Info, Ludwigstraße 6, 95100 Selb – Telefon: 09287/883-118 und 883-179 – Telefax: 09287/883-130 – Internet: www.selb.de email: info@selb.de

Bankhaus GebrĂĽder Arnold Dresden

Januar 29, 2010 Von: admin Kategorie: Hutschenreuther

Das Bankhaus Gebrüder Arnhold war eine Privatbank mit Sitz in Dresden. Gegründet wurde sie im Oktober 1864 von den gebürtigen Dessauern Max Arnhold und Ludwig Philippson. 1876 trat Philippson aus dem Unternehmen aus, 1881 Arnholds Bruder Georg ein. Anfangs musste man sich mit bescheidenen Räumlichkeiten in der Galeriestrasse, ab 1873 in der Seestrasse und ab 1878 am Altmarkt begnügen. Auch blieb das Haus zunächst weit hinter den etablierten Dresdner Geldinstituten zurück und musste sich teilweise sogar bei diesen refinanzieren.

Ein Schwerpunkt der Gebrüder Arnhold war die Finanzierung von Unternehmen der Brau-Industrie. Zu den wichtigsten Kunden zählten insofern die Brauerei Feldschlösschen, die Radeberger Export-Brauerei AG, die Vereinsbrauerei Rixdorf, die Brauerei Brunn bei Wien, die Reichelbräu Kulmbach sowie die Hofbierbrauerei Schöfferhof. 1898 wurde sogar als Spezialinstitut eine Bank für Brauindustrie ausgegründet, die bis zuletzt als Filetstück des Konzerns galt. Weitere wichtige Kunden der Gebrüder Arnhold kamen aus der Porzellan- und Keramikbranche, wie etwa die C.M. Hutschenreuther AG oder die Triptis AG.

In den 1890er Jahren stieg das Bankhaus Arnhold u.a. durch Übernahme der renommierten Häuser Schie (1891) bzw. Koppel & Co. (1897) zur führenden Bank Dresdens auf; 1907 wurde gar eine Dependance in Berlin, dem damals führenden Finanzplatz des Reiches, eröffnet. Zunehmend stellte es seinen Kunden nunmehr auch Eigenkapital zur Verfügung und wurde so vom reinen Finanzier häufig zum Mitunternehmer. Vor dem Ersten Weltkrieg waren die Gebrüder Arnhold in den Aufsichtsgremien von 46 Unternehmen vertreten und gewannen so einen erheblichen Einfluss auf die regionale Industrieentwicklung. 1901 wirkten sie bei der Umwandlung der konkursbedrohten Kummer-Werke in die später sehr renommierte Sachsenwerk AG mit.

In den 1920er Jahren beschäftigte das nunmehr von Georg Arnholds Söhnen geleitete Bankhaus über 500 Mitarbeiter und zählte zu den fünf grössten deutschen Privatbanken. Im Jahr 1931 wurde das Berliner Bankhaus Bleichröder übernommen. 1935 wurde die Bank arisiert, zwei Jahre darauf wurden die Geschäfte nach New York City verlegt und firmiert seitdem als Investmentgesellschaft unter dem Namen Arnhold and S. Bleichroeder Advisers, LLC weiter.