Porzellanindustrie

Porzellanindustrie

Porzellanindustrie in Oberfranken

Es ist eine überall zu beobachtende Tatsache, dass sich manche Industrien, sei es Heimarbeit oder Fabrikunternehmen, mit einer gewissen Ausschliesslichkeit auf bestimmte Gegenden, Ortschaften konzentrieren und dort zu besonderer Blüte gelangen. Die Gründe hierfür sind vielseitiger Art und in erster Linie durch die Lage der benötigten Rohstoffvorkommen bedingt. So verdankt, z.B. die Westerwälder Steinzeugindustrie ihre Existenz beim dortvorhandenen guten Steinzeugton, die erzgebirgische Holzschnitzerei dem dortigen Holzreichtum u.v.m.. Darüber hinaus gibt es aber Zentren bestimmter Industrien, die unabhängig vom Rohstoffvorkommen sich entwickeln, wie z.B. die Plauener Spitzenindustrie, die Solinger Metallwarenindustrie u.a.. Maßgebend hierfür ist hauptsächlich die Arbeiterfrage, denn wo bereits eine Fabrikation heimisch ist, dort finden sich leichter die gelernten und geübten Arbeitskräfte, die dem neu gegründeten Werk die sonst unvermeidlichen Lehrjahre und Kinderkrankheiten ersparen. Andererseits lockt natürlich ein blühendes Unternehmen auch andere gleichartige an derselben Stelle hervor, denn durch die Häufung einer Industrie an einem bestimmten Ort erhält dieser einen Ruf auf seinen Spezialgebiet, so dass allein der Name des Ortes schon dem jungen Unternehmen wesentliche Vorteile bei seinem Auftreten auf dem Markt leistet.

Weiter lesen

Hohenberg

Ohne Hohenberg kein Selb

Übergabe der Gedenktafel an Bürgermeister Rußwurm

Seit dem letzten Wochenende des Monats Juni 1983 ist die Stadt Hohenberg um ein Schmuckstück reicher: Es ist die aus Keramikplatten bestehende Gedenktafel, die skizzenhaft über die Entstehung der Grenzstadt und deren Porzellanindustrie informiert. Hutschenreuther Vorstandsvorsitzende Roland Dorschner übergab die meisterhaft gestaltete Tafel, die direkt am Eingang zur Burg steht, Bürgermeister Fußwurm.

Weiter lesen

Copyright Bildmaterial Stefan Stroessenreuther - Selb 2015