Porzellanfabrik Krautheim

Porzellanfabrik KrautheimPorzellanfabrik Krautheim

Porzellanfabriken Selb

Porzellanfabriken im 19. Jahrhundert in der Porzellanstadt Selb

Als Porzellanfabriken bezeichnet man Produktionsstätten, die Porzellanwaren industriell herstellen. Die ersten davon wurden in Deutschland gegründet. Die erste Porzellanfabrik der Welt entstand im Jahr 1710 in Meissen. Zwar kannten bereits die alten Chinesen die Rezeptur der Porzellanherstellung, aber sie produzierten nicht in grossen Mengen und hüteten Art der Herstellung als Geheimnis. Erst als Ehrenfried Walther von Tschirnhaus im Jahr 1708 die Rezeptur ein zweites Mal entdeckt hatte und diese von Johann Friedrich Böttger weiterentwickelt wurde, war der Weg frei zur ersten Porzellanproduktion in Europa. Fast ein halbes Jahrhundert gelang es den Meissenern, ihrerseits das Geheimnis der Herstellung zu hüten, bis schliesslich entlassene Handwerker die Rezeptur in ganz Europa bekannt machten.

Industrieviertel Selb Nord

Porzellan besteht aus Kaolin, Quarz und Feldspat. Je nach Art der Herstellung werden diese Zutaten in den Porzellanfabriken zu einer geschmeidigen oder flüssigen Masse vermischt, die anschliessend geformt, getrocknet und in zwei Brennvorgängen zu einem festen Gegenstand gebrannt wird. Anschliessend wird das fertige Werkstück dekoriert, oftmals noch per Hand, und ein drittes Mal gebrannt, um das Dekor fest mit dem Porzellan zu verbinden. Mit neuen Technologien ist es inzwischen auch möglich, Porzellanpulver unter Druck in Metallformen zur gewünschten Form zu pressen. Im 18. Jahrhundert wurden zahlreiche Porzellanfabriken gegründet. Viele davon mussten jedoch an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert ihre Produktion wieder einstellen, und erst gegen Mitte des 19. Jahrhunderts, als bei Selb grosse Kaolinvorkommen entdeckt wurden, entstanden wieder neue Porzellanfabriken. Heute liegen die meisten Porzellanmanufakturen entlang der Bayerischen Porzellanstrasse, die sich über 550 Kilometer von Bayreuth bis nach Bamberg zieht.

Die Zahl der Porzellanfabriken hat sich seit den 1970er Jahren jedoch stark reduziert. Seit längerem steckt die Porzellanindustrie in einer schweren Krise, und Tausende von Arbeitsplätzen gingen im Rahmen einer gewaltigen Umstrukturierung verloren. Durch die zunehmende Technisierung und Automatisierung sind auch traditionelle Berufe, wie zum Beispiel der des Porzellanmalers, vom Aussterben bedroht. Noch jedoch wird das weisse Gold, wie Porzellan auch genannt wird, von vielen Porzellanfabriken nach der altüberbrachten Herstellungsweise produziert, und diese hochwertigen Produkte werden mit Sicherheit auch in Zukunft unsere Wohnungen zieren.

In Selb hat die Industriealisierung das Gefüge der Stadt völlig verwandelt. Während vor hundert Jahren die Bevölkerung Selbs in der Hauptsache aus Landwirten und Hauswebern bestand, die um kärglichen Lohn ihrem Erwerb nachgingen – oft mussten die Weber mit Schubkarren ihre Ware bis nach Hof bringen – änderte sich das Bild durch die Entstehung der Porzellanindustrie grundlegend. Nach der Gründung der Porzellanfabrik Lorenz Hutschenreuther 1857 wurden weitere Porzellanmalereien und bald auch andere Porzellanfabriken ins Leben gerufen, so dass die Einwohner Selbs zu Porzelliner wurden. Freilich waren in den ersten Jahrzehnten die Arbeitsbedingungen alles andere als mustergültig. Es gab noch keinen Achtstundentag, die Sauberkeit in den Fabrikbetrieben lies zu wünschen übrig und gegen die furchtbare Gefahr der Silikose hatte man noch keine Abwehrmaßnahmen, so dass viele Porzelliner an Staublunge erkrankten und ein bitteres Los erfuhren.

Aber auch hier blieb man nicht in der Entwicklung stehen. Immer wieder wurden Verbesserungen ersonnen, die Betriebe wurden modernisiert, die Arbeitsbedingungen wurden besser und die Technik zog auch in die Porzellanfabriken ein und nahm dem Arbeiter manche voreinst schwere Arbeit ab. Nur an einem Beispiel kann man sehen, welcher Wandel gegen früher eingetreten ist. Als Lorenz Hutschenreuther seine Porzellanfabrik in Betrieb nahm, da war die nächste Bahnstation für Selb die Stadt Schwarzenbach a. d. Saale. Von hier mussten die Rohstoffe mit Pferdefuhrwerken auf schlechten Strassen nach Selb gebracht werden und die fertige Ware musste auf dem selben Wege wieder dorthin gebracht werden, um an die Kunden verschickt zu werden.

Kohle und Kaolin mussten mit Pferdefuhrwerken aus der Karlsbader Gegend nach Selb gefahren werden. Dann wurde im Jahre 1865 die Bahn Hof-Selb-Plössberg-Asch-Eger in Betrieb genommen. Damit war zwar eine Erleichterung erreicht, aber der für Selb zuständige Bahnhof lag immer noch einige Kilometer entfernt und erst mit Eröffnung der Bahnstrecke Selb-Plössberg – Selb Stadt im Jahre 1894 wurden die Verkehrs- und Transportverhältnisse erträglicher und heute ist es eine Selbstverständlichkeit, dass die Waggons unmittelbar auf einem Industriegleise in die Fabrikbetriebe gefahren werden oder dass der Kuhlemeier die Waggons ins Haus bringt, so dass ein Umladen erspart wird. Genau so revolutionierend wirkt sich der Tunnelofen aus, der die harte Arbeit der Brenner erspart und zugleich gesündere Arbeitsbedingungen schafft. Selb zählte 1957 über 90 Betriebe und allein vier Betriebe zählten über Tausend Arbeitnehmer.

Die Porzellanfabriken in Selb seit 1857

1856/57 führte Lorenz Hutschenreuther Verhandlungen über die Errichtung der Pforz.-Fabrik Ludwigsmühle, mit dem Selber Magistrat, bzw. der bayr. Regierung (Konzession)

1864 Gründung der Porzellanfabrik Jakob Zeidler in Selb-Plössberg. Eine Fabrik, sie hat ihr eigenes Leben, so auch die Porzellanfabrik Jacob Zeidler & Co. In Selb-Plössberg: Das Leben der Porzellanfabrik Jacob Zeidler liest sich wie eine typische „Vita“ des 19. und 20. Jahrhunderts. Es beginnt mit der Eröffnung einer Bahnlinie vom bayerischen Hof in das böhmische Asch, von dort weiter nach Eger mit Anschluss nach Prag. Am 1. November 1865 wird der Bahnhof in Selb-Plössberg, einer Ansiedlung vor den Toren der Stadt Selb, eröffnet. Jacob Zeidler entscheidet sich angesichts der blühenden Porzellanfabrik von Lorenz Hutschenreuther, statt der ursprünglich geplanten Gaststätte eine Porzellanfabrik zu gründen. Bereits im Spätherbst 1867 wird die Produktion aufgenommen. Steinkohle kommt über die Bahn aus Mitteldeutschland, Braunkohle sowie das qualitätsvolle Zettlitzer Kaolin aus dem benachbarten Böhmen, der Versand der Ware erfolgt ebenso zügig auf der Schiene. Mit Hilfe aus dem benachbarten Thüringen, Sachsen und Böhmen requirierter Facharbeiter und aus der Region rekrutierter angelernter Arbeitskräfte nimmt das Unternehmen einen nur von kurzen Konjunkturkrisen überschatteten Aufstieg. Besonders intensive Bauphasen fallen in die Jahre zwischen 1870 und 1875. Der Bedarf an Arbeitskräften bringt die Notwendigkeit der Schaffung von neuem Wohnraum mit sich. 1879 beziehen die ersten Porzelliner die noch heute existenten Arbeiterwohnhäuser auf der anderen Seite der Bahnlinie. In einer Periode nie zuvor gekannten Wachstums seit 1890 wächst die Fabrik Gebäude um Gebäude durch Erweiterungen und Aufstockungen, neue Ofenanlagen. 1914 finden sich hier insgesamt 10 Rundöfen sowie ein kleinerer Kiesofen zur Aufbereitung der Hartrohstoffe Feldspat und Quarz. 400 Mitarbeiter sind jetzt hier beschäftigt. Der Arbeiterwohnungsbau geht voran, aber auch eine Fabrikantenvilla, jedoch bescheidenerer Ausführung ist vorhanden.

Dann der grosse Bruch: Der erste Weltkrieg. Der Verlust an qualifizierten männlichen Arbeitskräften, Schwierigkeiten in der Beschaffung der Rohstoffe und der Kohle. Vor allem aber das Abschneiden der Exportverbindungen bei einem gleichzeitigen Stillstand der Absätze im Inland bringen die Unternehmerfamilie wie andere Porzellanfabrikanten auch in finanzielle Schwierigkeiten. In der Not erfolgt 1917 der Verkauf an Philipp Rosenthal.Rosenthal und die Porzellanfabrik Jacob Zeidler.

Direkt neben der Bahnlinie Hof-Eger gründete Jacob Zeidler 1866 seine Porzellanfabrik. Zu seinen Kunden zählte die Porzellanmalerei von Rosenthal im Schloss Erkersreuth, an die er Weissware lieferte.1917 erwarb Kommerzienrat Philipp Rosenthal sen. (1855-1937) das Unternehmen von Zeidler und richtete 1920 neben den etablierten Produktionszweigen der Geschirr-, Zier- und Elektroporzellanfertigung eine eigene Kunstabteilung ein. Kreatives Design gewann unter seinem Sohn Philip Rosenthal jun. (1916-2001) weiter an Bedeutung. 1961 kreierte das Unternehmen die Marke „Rosenthal Studio-Linie“, die nur Produkte führen sollte, die von einer unabhängigen Jury als besonders avantgardistisch bewertet wurden.Im Lauf der Jahrzehnte arbeitete die Rosenthal AG mit mehr als 1.000 Künstlern zusammen und errang über 400 Designauszeichnungen. Der dänische Künstler Björn Wiinblad (*1918) liess 1957 seine ersten Arbeiten für Rosenthal in Selb-Plössberg umsetzen.Mit der Fertigstellung des Werkes „Rosenthal am Rothbühl“ (1967) wurde die Porzellanproduktion in Selb-Plössberg aufgegeben.

1868 Rieber Josef, Gründung 1868 bis 1932 (Übernahme der Mitterteich AG) 1880 Phillipp Rosenthal , Gründung einer Pforz.- Malerei in Erkersreuth 1884 Christoph Krautheim, Gründung einer Pforz.- Malerei in Selb an der Gartenstrasse.

Als Christoph Krautheim im Jahr 1884 mit der Bemalung von Porzellan begann, stand ihm lediglich ein Lehrling zur Seite. Der Sitz des kleinen Unternehmens war das elterliche Haus in Selb. Krautheim besass zunächst keinen eigenen Brennofen, sondern bezog die Rohware – das noch undekorierte Porzellan – von den Fabriken am Ort, wie etwa von der Porzellanfabrik Lorenz Hutschenreuther oder von Jakob Zeidler (Selb-Plössberg), seinem früheren Lehrherrn. Später weiteten sich seine Geschäftsbeziehungen aus, und er bekam auch Ware von den beiden Marktredwitzer Porzellanfabriken Thomas und Jäger geliefert.

1889 trat sein Schwager Richard Adelberg der Geschäftsleitung bei, woraufhin das Unternehmen mit Krautheim & Adelberg firmierte. Der Absatz der Krautheimschen Geschirre florierte in der Folgezeit so gut, dass das Unternehmen 1912 drei Brennöfen bauen und damit eigenes Porzellan herstellen konnte. Die Mitarbeiterzahl hatte sich im Zuge dieser Expansion auf ca. 150 ausgeweitet. Aufgrund der herausragenden. Qualität des Porzellans einerseits und der sehr gelungenen Farbdekore andererseits durfte Krautheim als „Königlich Bayerischer Hoflieferant“ firmieren. Werbekampagnen in den einschlägigen Magazinen der zwanziger und dreissiger Jahre belegen die rege Beteiligung der Firma an Ausstellungen und Messen in dieser Zeit. Bis zum Beginn der dreissiger Jahre war das Unternehmen Krautheim und Adelberg sehr erfolgreich. Der Absatz ging jedoch in den folgenden Jahren stark zurück. Christoph Krautheim erlebte diese Phase seines Unternehmens kaum mehr, er starb 1933.

Sein Nachfolger und zweitältester Sohn Richard übernahm die Geschäftsleitung, sah sich aber einer stets schwieriger werdenden Marktsituation gegenübergestellt. Mit Rationalisierungsmassnahmen und Personalreduzierung gelang ihm die Weiterführung bis zum Zweiten Weltkrieg. Jedoch hatte sich die Absatzlage für Porzellan um 1950 erneut völlig verändert. Der hohe Qualitätsstandard der Porzellane liess sich nicht mehr halten. Personal musste eingespart werden, um die Lohnkosten zu reduzieren.Technisierung von Arbeitsgängen und stärkerer Einsatz von Maschinen waren die Folge. Trotz dieser anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Situation gelang es den Nachfolgern des Firmengründers Christoph Krautheim, die Geschäfte noch über 25 Jahre weiterzuführen, ehe das Unternehmen 1977 in Konkurs ging. 1890 Paul Müller, ab 1917 zu Hutschenreuther Selb - Auslagerungswerk für KPM-Berlin 1949 1896 Franz Heinrich, Gründung der Firma Heinrich & CO. in Selb.

Der Porzellanmaler Franz Heinrich bewies im Jahr 1896 Unternehmergeist, als er im elterlichen Haus anstelle eines Backofens eine Schmelzmuffel mit 0,75 m³ Fassungsvermögen einbaute. Zunächst beschäftigte er nur eine einzige Arbeiterin und bezog die Weissware aus den umliegenden Fabriken. Ab 1901 produzierte er selbst Porzellan. 1913 Beschäftigte Heinrich 340 Mitarbeiter, bis 1930 stieg die Mitarbeiterzahl auf 500. Die Form Anmut wurde zum Verkaufsschlager der Firma. Auf Heinrich Porzellan speisten unter anderem auch die Fluggäste des Zeppelins LZ 129. In der Blütezeit stellten Firmen wie Hutschenreuther, Rosenthal und Heinrich fast die Hälfte der deutschen Porzellanproduktion her. Nach dem 2.Weltkrieg nahm die Fabrik als erste Westdeutschlands die Produktion wieder auf. 1976 wurde diese traditionsreiche Porzellanfabrik von Villeroy und Boch aufgekauft. Bis dort stieg die Zahl der Arbeitnehmer auf 810.

1896 Gräf & Krippner, Gründung der Pforz.- Fabrik in Selb, Vielitzerstrasse

Von 1897 bis 1906 waren Johann Adolf Gräf (geb.31.05.1869) und Friedrich Krippner (geb.15.03.1875) Teilinhaber der Porzellanfabrik Heinrich und Co. Alle drei waren Schwager. Im Jahre 1906 errichtete Heinrich und Co, nachdem die Zahl der Werksangehörigen auf 200 angewachsen war, auf der linken Seite der Vielitzerstrasse (gegenüber dem Hauptgebäude) eine neue Malerei mit zwei weiteren Brennöfen und einem Kobaltsofens. Als Adolf Gräf und Friedrich Krippner aus der Firma ausschieden, übernahmen sie diesen Bau und machten sich damit Selbstständig. Dieser Bau bildete den Grundstock der Porzellanfabrik Gräf und Krippner.

1907 nahm die Firma das erste mal an der Leipziger Messe teil. 1910 wurde mit der eigenen Porzellanherstellung begonnen. Die Personalzahl war auf 25 Mitarbeiter gestiegen. Bis 1913 stieg die Zahl der Mitarbeiter auf 50. Hauptsächlich wurden Hotelgeschirr, Kaffee und Speiseservice hergestellt. Am 04.10.1926 starb Adolf Gräf nach langer Krankheit an Leukämie. Darauf leiteten Friedrich Krippner und Gräfs Frau Christiane ( geborene Krippner geb.14.01.1883 gest.1963) die Firma alleine weiter.

1927 war die Zahl der Arbeiter auf 100 angestiegen. Die Porzellanfirma produzierte noch bis 1929 unter diesem Regime weiter. Durch die enge Familienverbundenheit der Fabrikanten übernahm die Firma Heinrich und Co im Jahr 1930, wegen dem Tod des Herrn Adolf Gräf und der schlechten Wirtschaftslage, die Porzellanfabrik Gräf und Krippner. 1930 führte die Firma Heinrich und CO dann auch einen neues Firmenlogo (mit Löwe) ein. Bis dahin stieg die Zahl der Werksangehörigen auf 110.Der Firmennahme wurde bis 1935 beibehalten und einige Serien wie das Modell Tina wurden danach unter Heinrich und CO noch weiter produziert. Jäger und Werner & CO. (Werk B), gegründet 1896 - 1906 Übernahme durch Lorenz Hutschenreuther AG

1897 Rosenthal AG, Errichtung einer Pforz.- Fabrik in Selb 1898 Gründung der Porzellanmalerei Sack & Voit in Selb-Plössberg

Gegründet 1898 – erloschen 1920. Die Porzellanmalerei Sack & Voit wurde durch Georg Sack in Selb-Plössberg, nahe der Porzellanfabrik Bahnhof Selb gegründet. Stiller Teilhaber war sein Schwiegervater R. Voit aus Selb. Es wurden überwiegend Gebrauchsgeschirre bemalt unteranderem für den Hotel- und Gastronomiebereich. Vorliegend ein Porzellangeschirr mit Logo des Hotel Löw in Asch. Für die Rosenthal AG wurden Figuren staffiert und kleinere Aufträge angenommen. Es existierte ein Aussenlager in Köln und Berlin Kreuzberg. Im Zuge der Weltwirtschaftskrise ging das Unternehmen im Jahre

1920 in Konkurs. Georg Sack verstarb 1920 im Alter von 50 Jahren. 1910 Errichtung der Pforz.- Fabrik Krautheim & Adelberg in Selb

Krautheim & Adelberg wurde 1884 in Selb durch Christoph Krautheim gegründet. Später wird Richard Adelberg als Teilhaber aufgenommen. Die Firma ist Königlicher Bayrischer Hoflieferant. Ab 1912 beginn mit der eigenen Porzellanherstellung. Vor 1912 wurde das Porzellan (Weißware) von anderen Porzellanfabriken aufgekauft und bemalt. Vor 1927 wird das Unternehmen in eine GmbH umgewandelt.

1910 Lorenz & Farbe, Gründung 1910 - Auflösung 1924 1920 Gebrüder Hoffmann Erkersreuth, Gründung 1920 - Übernahme durch die Rosenthal AG 1939 (Bahnhof Selb) 1920 Eduard Wilfer Erkersreuth, Gründung 1920, Erloschen 1929

1923 Die Porzellanfabrik, Oberfränkische Porzellanfabrik, Zollfrank Erkersreuth bei Selb. Die Porzellanfabrik wurde durch Carl Zollfrank 1923 gegründet und später in Besitz der Maschinenfabrik Zollfrank, Erkersreuth überging. Später wird Geller, C.J. Mitinhaber. 1927 werden 70 Mitarbeiter beschäftigt. 1928 geht das Werk in den Besitz der Rosenthal AG in Selb über. Nach der Übernahme erfolgte die Umstellung auf elektrotechnische Porzellane.