Kahla Konzern (Strupp)

Die PF Kahla entwickelte sich aus einer 1844 im thüringischen Kahla gegründeten Porzellanfabrik durch Intervention des Bankhauses Strupp (Meiningen),51 das die PF in den achtziger Jahren zu einer Aktiengesellschaft umgründete, zu einem der bedeutendsten Konzerne mit etlichen Zweigfabriken: Anfang der neunziger Jahre entstand das Zweigwerk Hermsdorf, das zunächst Niederspannungsporzellan, später auch Hochspannungsporzellan herstellte; ab 1896 wurde in dem Zweigwerk Zwickau Geschirrporzellan und ab 1906 im Werk Freiberg b. Dresden Hochspannungsporzellan erzeugt. Im Jahre 1922 wurde eine Interessengemeinschaft mit der PF H. Schomburg & Söhne A.-G. und deren Elektroporzellan produzierenden Werken in Roßlau und Margarethenhütte begründet: Die Interessengemeinschaft gilt schnell als bedeutendster Unternehmensverbund in der deutschen Porzellanindustrie überhaupt, der bei der Herstellung von elektrotechnischem Porzellan ohne größere Konkurrenz dasteht.

1927 fusionierte man mit diesen Werken, um die Konkurrenz zwischen den Betrieben der PF Kahla und den Fabriken der PF Schomburg zu beenden. Zur gleichen Zeit erwarb man die PF E. & A. Müller in Schönwald und die PF Schönwald A.-G. mit Werken in Schönwald und Arzberg. Die Zahl der zum Kahla-Konzern gehörenden Arbeiter (außer PF Kloster Veilsdorf) stieg gegenüber der Vorkriegszeit um 25% von 5.200 auf 6.580, die Produktion von Hochspannungsporzellan verdreifachte sich, der Umsatz an Niederspannungsporzellan war rückläufig. 1913 betrug der Wert der gesamten produzierten Technischen Keramik 7,3 Mill. M gegenüber 13,8 Mill. RM 1928. Der Gesamtumsatz des Konzernes betrug 1928 32,2 Mill. RM (1913: 14,8 Mill. M) , wovon 43% (1913: 49%) auf technisches Porzellan entfielen; die Quote im Syndikat für Hochspannungsporzellan betrug 46%,53 der Anteil an der deutschen Produktion von Niederspannungsporzellan lag bei 12%. Der Konzern war außerdem an der PF Kloster Veilsdorf beteiligt, die 1065 Arbeiter beschäftigte und in ihren Fabriken hauptsächlich Niederspannnungs- und sonstiges technisches Porzellan produzierte (Wert 1928: 3,4 Mill. RM). Weiterhin bestanden Beteiligungen an der englischen Steatite and Porcelain Products Ltd. sowie enge Geschäftsverbindungen zur Schweizer Porzellanfabrik Langenthal. Die Fabriken des Kahla Konzerns deckten ihren Rohstoffbedarf zu etwa 40% aus konzerneigenen Rohstofflagern. Eine der PF Freiberg angegliederte Maschinenbauanstalt lieferte den Konzernbetrieben die nötigen Spezialmaschinen.

Im Jahre 1921 wurde von den der Bank für Thüringen nahestehenden Unternehmen die Forschungsgesellschaft Vereinigter Porzellanfabriken mit Sitz in Meiningen gegründet, deren Aufgaben wie folgt beschrieben wurden: Vornahme von Forschungen auf keramischem Gebiet, insbesondere auf dem der Porzellanindustrie, Errichtung und Beteiligung an industriellen, kaufmännischen, bergbaulichen und solchen Unternehmungen, die in irgendeiner Weise der Forschung auf keramischem Gebiet unmittelbar oder mittelbar dienstbar gemacht werden können, in jeder Form, insbesondere auch durch den Erwerb von Aktien oder Anteilen von Gesellschaften, Erwerb solcher Unternehmungen, Errichtung und Betrieb von Fabrikanlagen, Erwerb und Verwertung von Patenten, Verfahren, Lizenzen und Schutzrechten. Zu den Erfolgen der Forschungsgesellschaft zählten insbesondere die Einführung der Feuchtluft-Umwälztrocknung in der keramischen Industrie sowie die Umstellung des Brandes von Steinkohle auf Braunkohlenbriketts.

Die Entwicklung der Porzellanindustrie in Kahla bis in die zwanziger Jahre skizziert beispielhaft die Evolution der thüringischen Porzellanindustrie: 1844 durch Ch. ECKHARDT gegründet, hatte die PF in Kahla zunächst nur einen Brennofen, der mit Holz befeuert wurde. 1864 wurde ein zweiter Brennofen in die Fabrik eingebaut und gleich für Steinkohlenfeuerung eingerichtet. 1873 wurde eine neue Massemühle eingebaut und zum ersten Mal Dampfkraft mittels einer Dampfmaschine von 15 PS genutzt. 1878 versuchten Gewerkschafter der in Berlin-Moabit erscheinenden Gewerkschaftszeitung "Die Ameise" vergeblich, die Arbeiter der PF Kahla gegen ihren Fabrikherrn wg. zu später Lohnzahlung aufzubringen und sie zu einem Streik zu bewegen. 1881 zählte die Belegschaft bereits 300 Personen und war bis 1885 auf 400 Beschäftigte angewachsen. Im Jahre 1888 wurde die PF auf Wunsch und mit Unterstützung des Bankhauses B.M. STRUPP in Meiningen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Dieser Aktiengesellschaft wurde die 1890 in Hermsdorf mit 10 Rundöfen erbaute Porzellanfabrik angegliedert. Das erste Geschäftsjahr brachte den Aktionären eine Dividende von 14%. Auf Betreiben des Fabrikinhabers Hermann KOCH wurde 1889 in Kahla ein Konsumverein gegründet und mit Mitteln der Fabrik ein Konsumvereinshaus gebaut.

Gründung der Porzellanfabrik Kahla durch Ch. Eckardt

Der Begründer der Kahlaer Porzellanfabrik war Christian Eckardt. Im Jahre 1844 baute dieser ein in der Rudolstädter Strasse gelegenes Farbenwerk zu einer Massenmühle mit Brennofen um. Die Zeit war nicht glücklich gewählt, die wirtschaftliche Lage war allgemein schlecht, und das Unternehmen blieb längere Zeit in seinen bescheidenen Anfängen stehen, auch nachdem es 1856 in den Besitz des früheren Gutbesitzers Fr. A. Koch übergegangen war. Noch gegen Ende der sechziger Jahre hatte die Fabrik zwei kleine Öfen mit Holzfeuerung, und ihr Betrieb war nichts weniger als gewinnbringend. Den Anlass für die Gründung der Kahlaer Porzellanfabrik haben wohl neben anderen Umständen die Quarzsandvorkommen des Saalethales gegeben, indessen waren doch noch andere Vorbedingungen erforderlich, um ein neues, schon damals mit starker Konkurrenz kämpfendes Unternehmen hochzubringen. Diesen Anlass brachte erst der allgemeine wirtschaftliche Aufschwung nach dem siegreichen Kriegen 1870/71. In der Mitte der siebziger Jahre fand eine wesentliche Vergrösserung die sog. Wiesenmühle, eine frühere Mahl- und Schneidemühle, angekauft und in eine Porzellanfabrik umgebaut. Die Wiesenmühle ist in ihrem heutigen stark erweiterten Zustande noch in Betrieb. Das Unternehmen entwickelte sich jetzt unter der tatkräftigen Leitung Hermann Kochs, des ältesten Sohnes des oben Erwähnten, der die Fabrik 1871 übernommen hatte, rasch zur Blüte. Als die abermals erforderlichen Erweiterungen die Kraft eines einzelnen überstiegen, wurde die Porzellanfabrik im Jahre 1888 unter Mitwirkung des Bankhauses B. M. Strupp in Meiningen, die kurz vorher mit der Umwandlung der Porzellanfabriken zu Kloster Veilsdorf und Königszelt (Schlesien) zu Aktiengesellschaften überführt. Schon im folgenden Jahre wurde in Kahla eine weitere Porzellanfabrik, die sog. alte Lehmannsche Fabrik mit fünf Öfen, hinzugekauft. Durch den Erwerb dieses Werkes gelangte die Firma gleichzeitig in den Besitz der sog. Saalmühle, welche zur Ausnutzung ihrer Wasserkräfte im Laufe der Jahre wohl zur grössten Massenmühle Deutschlands ausgebaut worden ist. Gründung von Zweigfabriken durch Zukauf

Um die selbe Zeit erfolgte mit der Gründung einer Zweigfabrik in Hermsdorf (S.-A.) ein wichtiger Schritt zur Erweiterung des Unternehmens über die Stadtmauern von Kahla hinaus. Die Angliederung von Zweigniederlassungen wurde im Jahre 1890 durch den Ankauf der Zwickauer Porzellanfabrik fortgesetzt. Als sodann die in Hermsdorf eingeführte Fabrikation des technischen, besonders elektrotechnischen Porzellans sich über Erwarten gut entwickelte, gab das den Anlass 1906 auch in der Stadt Freiberg (Sachsen) eine grosse Fabrik zu Erweiterung des Geschäftszweiges zu erbauen. Umwandlung in eine Aktiengesellschaft

 So wuchs die A.-G. Porzellanfabrik Kahla zu einem Unternehmen heran das im Jahre 1914 über 78 Rundöfen verfügte und mehr als 3300 Personen beschäftigte. Heute 1922 ist die Zahl der Arbeiter und Angestellten nach starkem Sinken infolge des Weltkrieges wieder über den Stand vor dem Kriege angewachsen und beträgt rund 3500 Mitarbeiter. In Kahla selbst besitzt die A.-G. Porzellanfabrik Kahla gegenwärtig 37 Öfen mit einem Gesamtinhalt von rund 2000 cbm. Dieselbe verteilen sich auf fünf räumlich getrennte Betriebe. Von diesen sind die Bahnhofsfabrik und die Fabrik an der Jenaer Landstrasse die grössten und mit den modernsten Einrichtungen versehen. So ist z.B. ersteres Werk zur Hälfte, letzteres vollständig für Generatorgasfeuerung eingerichtet. Die Fabrik an der Jenaer Landstrasse liegt etwa 10 Minuten nördlich des Staatsbahnhofs und wurde erst kurz vor dem Kriege fertig (1914). Dem langestreckten Brennhauses gegenüber liegt die zugehörige Gasanstalt mit mehreren Generatoren neuester Bauart. Das Gas wird durch Kanaleitungen sämltiche Öfen zugeführt, von denen in der Regel jeden Tag einer entleert und einer in Brand gesetzt wird, während die übrigen in Glut stehen, in der Füllung oder im Abkühlen begriffen sind. Das Tätigkeitsgebiet der Fabrik umfasst hauptsächlich Gebrauchsgeschirre jeder Art, die in Massen angefertigt werden und neben einen beträchtlichen Absatz im Inlande seit langen Jahren vorwiegend im Ausland abgesetzt werden. Vor dem Ausbruche des Krieges wurden über dreiviertel der ganzen Erzeugung nach allen Auslandsstaaten ausgeführt, und wenn der Krieg auch diese Beziehungen zum grössten Teile unterbrach, so ist doch das Exportgeschäft wieder im Steigen und dürfte in Zukunft die alte Bedeutung wieder gewinnen. Die Porzellanfabrik Kahla verfügt nicht nur über eigene günstig liegende Gruben von Quarzsand, sondern hat sich auch zum Zwecke einer dauernden gesicherten Selbstversorgung mit Porzellanerde angegliedert. Die Porzellanfabrik Kahla zählte 1914 zu den grössten Porzellanherstellern Deutschlands und gliedert u. a. die Porzellanwerke Arzberg, Hutschenreuther und Schönwald an. Im Jahre 1946 wurde die Porzellanfabrik eine russische Aktiengesellschaft und folgte 1952 in einem VEB Betrieb der DDR. Im Jahre 1991 wurde die Porzellanfabrik Kahla privatisiert und ging zwei Jahre später in den Konkurs. Im Jahre 1994 erfolgte eine Neugründung und firmierte unter den Namen Kahla/Thüringen G.m.b.H.

Zusammenfassung 

1844 Gründung durch Christian Eckardt. 1888 Umwandlung in eine Aktiensgesellschaft und Einbeziehung in den Strupp-Konzern 1889 - 1927 Erwerb verschiedener keramischer Betriebe in Sachsen und Thüringen. Die Kahla Gruppe wird dadurch grösster Hersteller von Geschirr und Elektroporzellan. 1927 Aufgrund von Fusionsverträgen werden die Porzellanfabriken Schönwald AG und die E. & A. Müller AG in Schönwald übernommen zusammen mit der Zweigniederlassung Porzellanfabrik Arzberg. 1945 Die Werke in Thüringen und Sachsen und Schlessien werden aus der Gesellschaft herausgelöst und zugunsten dieser Länder enteignet. 1948 Der Sitz der Firma wird nach Schönwald verlegt, die Rumpfbetriebe sind Schönwald und Arzberg. 1958 Der seit 1954 mit der Tonwarenfabrik Schwandorf bestehende Gewinn- und Verlust-Abführungsvertrag wird aufgehoben. Die Werke Schwandorf und Wiesau gehen in die AG der Porzellanfabrik Kahla ein.

Porzellanfabriken Kahla Konzern 1931

  • Hauptwerk Kahla
    • Stammfabrik Kahla
    • Fabrik Wiesenmühle
    • Fabrik am Bahnhof
    • Fabrik Jenear Strasse
  • Rosslau (Geschirr)
  • Arzberg (Geschirr)
  • Schönwald (Geschirr)
  • Hermsdorf (Hoch- u. Niedersp.-Porzellan)
  • Freiberg (Hoch- u. Niedersp.-Porzellan)
  • Margarethenhütte (Hoch- u. Niedersp.-Porzellan)

Beteilungen an Porzellanfabriken

  • Tonwarenfabrik Schwandorf (92%)
    • Schwandorf (Techn. Porzellan, Schamotte)
    • Wiesau (Steinzeug)
    • Schwarzenfeld (Steingut)
  • Kloster Veilsdorf A.-G (Techn. Porzellan)
  • Gebr. Kühnlenz (Techn. Porzellan)
  • Hentschel & Müller (Techn. Porzellan)
  • Zwickau (Geschirr) 

Entwicklung des Kahla Konzern (Quelle Lange 1984)

  • Umwandlung der seit 1763 betriebenen Porzellanfabrik Kieser & Heubach in die Porzellanfabrik zu Kloster Veilsdorf
    • 1892 Neubau des Zweigwerkes Brattendorf
    • 1906 Ankauf der Porzellanfabrik Schuster & CO. Veilsdorf
    • 1906 Ankauf der Porzellanfabrik Schönau & Müller, Eisfeld
    • 1923 Angliederung der Porzellanfabrik Liebmann, Schney/Oberfranken
  • Umwandlung der 1860 gegründeten Porzellanfabrik Silber & CO., Königszelt/Schlesien in die Porzellanfabrik Königszelt A.-G
  • 1888 Umwandlung der 1843 gegründeten Porzellanfabrik F.A. Koch in Kahla in die Porzellanfabrik Kahla A.-G
    • 1888-1890 Neubau der Porzellanfabrik Hermsdorf
    • 1889 Ankauf der Porzellanfabrik C.A. Lehmann, Kahla
    • 1890 Ankauf der Porzellanfabrik Unger & Schall, Zwickau
    • 1906 Beteiligung an der Fa. Max Wolf GmbH, Kaolinwerk Kemmlitz
    • 1904-1906 Neubau der Porzellanfabrik Freiberg
  • 1900 Umwandlung der seit 1783 bestehenden Porzellanfabrik Fr. Chr. Greiner in Rauenstein in die Porzellanfabrik Rauenstein, vorm. Fr. Chr. Greiner A.-G
  • 1905 Einbeziehung der seit 1857 bestehenden Porzellanfabrik Lorenz Hutschenreuther in Selb/Oberfranken, die schon 1902 in die Lorenz Hutschenreuther A.-G umgewandelt worden war, in den Strupp Konzern infolge Majoritätsbeteiligung
    • 1906 Erwerb der neuerbauten Porzellanfabrik Jaeger & Werner & CO. Selb (Werk B)
    • 1917 Erwerb der seit 1890 bestehenden Porzellanfabrik Paul Müller, Selb, wurde als Kunstabteilung ausgebaut; ab 1943 Auslagerungswerk der KPM Berlin (wegen Kriegsschäden
    • 1917 Angliederung der Porzellanfabrik Gebr. Bauscher A.-G, Weiden, die als Aktiengesellschaft 1911 aus der seit 1881 bestehenden Porzellanfabrik Gebr. Bauscher, Weiden gebildet worden war
  • 1917 Gründung der "Keramag" Keramische Werke A.-G durch Übernahme der in englischen Besitz gewesenen Steingutfabriken
    • Twyford Werke Ratingen (gegr. 1903)
    • Alfred Johnson, Wesel (gegr. 1902)
    • Fa. Wilh. Dienst, Steingut- und Tonwarenfabrik, Flörsheim/Main (gegr. 1765) mit dem 1913 neuerbauten Werk
    • 1920 Erwerb der Aktienmehrheit der 1905 erbauten Porzellanfabrik E. & A. Müller A.-G, Schönwald, die seit 1918 vom Strupp Konzern kontrolliert wurde
      • 1920 Erwerb der Abt. Arzberg, ehemals Porzellanfabrik Theodor Lehmann, Arzberg
      • 1926 Fusionierung mit der Porzellanfabrik Kahla A.-G
    • 1922 Einbeziehung der seit 1916 bestehenden Joseph Schachtel A.-G, die aus der 1859 gegründeten Porzellanfabrik Joseph Schachtel, Charlottenbrunn/Schlesien hervorgegangen war, in den Strupp Konzern infolge Kapitalaufstockung
    • 1922 Beginn der Fusionierung mit der 1907 gegründeten H. Schomburg & Söhne A.-G durch Interessensvertrag auf 99 Jahre; Gründung der Hermsdorf-Schomburg-Gesellschaft. Die Fa. H. Schomburg & Söhne war 1853 in Berlin gegründet worden, hatte aber im Jahr 1877 ihre Produktion nach Margarethenhütte bei Grossdubrau verlagert und 1898 ein Zweigwerk in Roßlau/Elbe übernommen. 1920 hatte diese AG ihrerseits mit der Tonwarenfabrik Schwandorf A.-G mit Zweigwerken in Wiesau, Pirkensee und Schwarzenfeld fusioniert.
    • 1926 Fusionierung der Porzellanfabrik Kahla A.-G mit der H. Schomburg & Söhne AG zur Hermsdorf-Schomburg Isolatoren Gesellschaft; Zweigniederlassung der Porzellanfabrik Kahla